Hochbeet richtig Befüllen

Worauf ist beim Befüllen eines Hochbeets zu achten?

Wer sich für ein Hochbeet in seinem Garten entscheidet, der sollte wissen, dass normale Blumenerde alleine nicht ausreichend ist. Natürlich möchte man den Ernteerfolg steigern. Dies ist möglich, indem man sich für einen guten sonnigen Platz entscheidet, aber auch das Hochbeet richtig schichtet.  Eine richtige Befüllung ist besonders wichtig, diese sollte etwa 80 cm hoch sein. Damit beispielsweise Kräuter, Gemüse oder andere Dinge erfolgreich gedeihen können, ist die richtige Schichtung besonders wichtig.

Bei der Befüllung sollte man darauf achten, dass die Schichten nach oben hin immer feiner werden. In der Regel besteht ein Hochbeet aus mindestens 4 unterschiedlichen Schichten. Jede dieser Schichten sollte etwa zwischen 10 und 25 cm liegen. Die erste Schicht, somit die Unterste besteht in den meisten Fällen aus Zweigen, Ästen und Ähnlichem. Dann gibt man ein bisschen Erde hinzu und darauf gleich Grasschnitt. Auch Stroh oder sogar unbedruckte Pappe kann hier verwendet werden, sollte man keinen Grasschnitt zur Hand haben. Diese Schicht sollte etwas festgedrückt werden und darauf kommt nun Kompost. Hier sollte man auf halbreifen Kompost oder Stallmist zurückgreifen. Wer mag, der kann noch etwas Kompost mit Erde vermischen und oben drauf geben. Ganz zum Schluss, somit als letzte Schicht verwendet man hochwertige Gartenerde. Gerne kann man noch etwas reifen Kompost mit in die oberste Schicht vermischen.

Ist das Hochbeet bis oben befüllt, so kann man mit der eigentlichen Bepflanzung nun beginnen. Hierbei ist wichtig, wenn man sich für kleine, noch nicht ausgewachsene Pflanzen entscheidet, dass man diesen ausreichend Platz zur Verfügung stellt. Die Pflanzen müssen sich während der Wachstumsphase ausbreiten können. Sollte der Platz hier zu gering sein, so kann es passieren, dass die Wurzeln brechen und die Pflanzen nicht wie gewünscht gedeihen können.

Warum sind mehrere Hochbeet Schichten erforderlich?

Die unterschiedlichen Schichten bestehen aus zahlreichen organischen Materialien. Diese Materialien zusammen setzen eine sogenannte Humusbildung in Gang. Das Hochbeet wird mit Nährstoffen versorgt und bringt so über viele Jahre eine ertragreiche Ernte zum Vorschein. Ein besonders kräftiges Wachstum der Pflanzen über viele Jahre ist hier das Ergebnis.

Der Inhalt des Hochbeets verrottet jedoch jedes Jahr ein bisschen, was ein ganz natürlicher Prozess ist und keinen Grund zur Besorgnis gibt. Hier sollte man einfach jährlich etwas Erde und Kompost hinzugeben. Natürlich reicht es nicht immer aus, das Hochbeet einfach mit Kompost und Erde aufzufüllen. Nach etwa 5 bis 7 Jahren sind die vorhandenen Nährstoffe erschöpft und man sollte ein neues Hochbeet schichten.

Hochbeet schichten – Gemüse, nicht gleich Gemüse

Wichtig ist, wenn man sein Hochbeet bepflanzen möchte, dass man sich für eine gute Mischkultur entscheidet, denn nur so ist eine erfolgreiche Ernte garantiert. Der Unterschied zwischen den Kulturen wird unterschieden zwischen

  • stark zehrenden Sorten
  • mittel zehrenden Sorten
  • schwach zehrenden Sorten

Möchte man sein Hochbeet das erste Mal bepflanzen, so sollte man sich im 1. Jahr für stark zehrende Sorten entscheiden. Hier eignen sich besonders gut beispielsweise Kartoffeln, Tomaten und Weißkohl. Zu Anfang ist immer ein Nährstoffüberschuss vorhanden, was man sich zunutze machen kann.

Hochbeete richtig befüllen und bepflanzen – Der Grüne Tipp

Wichtig ist auch, dass man niemals Gemüse aus der gleichen Pflanzenfamilie miteinander verbindet. Wichtig ist, dass man sich vor der Bepflanzung genau informiert, welche Pflanzen miteinander harmonieren, ansonsten könnte die Mühe umsonst gewesen sein. Es ist zudem wichtig, dass man sich Zeit lässt, um ein Hochbeet zu schichten und das die Pflanzen nicht permanent zu starkem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Des Weiteren sollte es sich bei dem Hochbeet nicht um einen durch und durch schattigen Platz handeln. Eine gute Mischung ist hier von großem Vorteil, damit sämtliche Pflanzen gut gedeihen können.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere